Partikelfileter, DPF Reinigung beim Auto

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DPF Reinigung Sämtliche Dieselfahrzeuge sind schon länger mit einem Partikelfilter ausgestattet, der dafür sorgt, dass die Selbstzünder nicht rußen. Wie funktioniert das, wann muss der Dieselpartikelfilter (DPF) ausgetauscht werden, und lässt er sich stattdessen auch reinigen? Wir beantworten diese wichtigen Fragen und erläutern Ihnen dann unsere DPF-Reinigung.

Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Im Dieselpartikelfilter werden die Rußpartikel bei über 550 °C verbrannt. Das verhindert das Rußen.

  • Ein DPF hält nicht ewig. Die Kosten für einen Austausch belaufen sich je nach Hersteller und Modell zwischen 1.000 und 2.000 Euro
  • Eine Reinigung ist deutlich preisgünstiger. Hierfür gibt es verschiedene Verfahren (Hitze, Druckluft, Trockenschnee, chemisches Verfahren). Wir nutzen ein chemisches Verfahren.

Was macht der Partikelfilter?

Der Dieselpartikelfilter kann über 90 % des Rußes in den Abgasen ausfiltern und verbrennen. Das ist wichtig, denn der Ruß enthält viele Feinstpartikel, die möglicherweise Krebs verursachen. Die Hersteller bauen diese Filter daher seit Jahrzehnten ein, seit den frühen 2000er Jahren sind sie sehr leistungsfähig und lange haltbar. Die serienmäßig verbauten Dieselpartikelfilter sind meistens sogenannte geschlossene Wandstromfilter, die in günstigen Fällen bis zu 98 % der Rußbestandteile ausfiltern können. Dabei strömen die Dieselabgase durch einen porösen Keramik- oder Metallfilter. Bei diesem Vorgang besteht Adhäsion (Anziehung zwischen Molekülen verschiedener Stoffe) zwischen dem Keramik oder Metall und den Rußpartikeln. Diese bleiben dadurch im Filter hängen und werden schließlich verbrannt. Zu diesem Zweck muss die Abgastemperatur 550 °C übersteigen (Rußzündtemperatur). Der Filter regeneriert sich durch die Verbrennung, zurück bleiben Wasserdampf, CO₂ und etwas Asche. Diese Asche im Filter ist der Hauptgrund für den nötigen Ersatz oder die alternative Reinigung des Filters.

Die Regeneration des DPF

Ein Filter regeneriert sich sehr lange selbst. Wie das funktioniert, hängt konkret vom eingesetzten Filtersystem ab. Es gibt eine aktive und eine passive Regeneration sowie – vorrangig eingesetzt – die Kombination aus beiden Varianten. Die passive Regeneration passiert automatisch, sobald die Abgabe die Rußzündtemperatur von 550 °C überschreiten. Das ist vor allem auf längeren, schnell gefahrenen Strecken (Autobahn und in Grenzen auch Landstraße) der Fall. Das Fahrzeug muss über eine gewisse längere Strecke im Volllastbetrieb fahren. Wenn der Fahrer überwiegend im Stadtverkehr und nur gelegentlich auf der Landstraße, noch seltener auf der Autobahn unterwegs ist, muss die Regeneration aktiv durch eine Erhöhung der Abgastemperatur eingeleitet werden. Die Hersteller streben dabei rund 600 °C an. Gleichzeitig ändert der Motor die Zahl und den Zeitpunkt der Einspritzungen. Eine weitere Möglichkeit ist die Erhöhung der Last durch das Einschalten großer Stromverbraucher im Auto. Auch Additive können die Regeneration unterstützen. Sie senken die Rußzündtemperatur auf rund 400 °C. Doch hierbei entsteht zusätzliche Asche der Additive. Letzten Endes hat die Regeneration grundsätzliche Grenzen. Prekär ist immer ein andauernder Kurzstreckenbetrieb, durch ihn kann der Filter sogar verstopfen. In modernen Cockpits leuchtet schon vorher die DPF-Kontrollleuchte auf. Der Fahrer kann nun eine Regenerationsfahrt über die Autobahn unternehmen (können 100 km und mehr bei hohem Tempo sein), er kann in die Werkstatt für eine Notregeneration fahren oder am besten den Filter gleich komplett bei uns reinigen lassen. Es gibt Grenzwerte der Aschebeladung, bei deren Überschreiten die Regeneration nicht mehr funktioniert. Neben der Asche verstopfen übrigens auch Motorölreste den Filter. Diese Grenzen werden auch bei gelegentlichem Volllastbetrieb irgendwann erreicht.

Wann wäre ein Filteraustausch erforderlich?

Selbst wenn immer eine korrekte Regeneration stattgefunden hat, ist der Filter irgendwann mit Asche zugesetzt. Zuvor werden die Regenerationsintervalle immer kürzer. Schließlich zeigt die Kontrollleuchte an, dass eine Regeneration nicht mehr möglich ist. Das geschieht je nach Hersteller und ab 120.000 bis 180.000 km Laufleistung. Moderne Fahrzeuge können den Aschegehalt im Filter messen und zeigen dann an, wann er zu wechseln oder zur reinigen wäre. Achtung! Wir empfehlen die Reinigung schon vorher! Dann hält Ihr Partikelfilter deutlich länger. Der Austausch ist teuer (siehe oben, bis zu 2.000 Euro), unsere DPF-Reinigung ist sehr viel günstiger. Die konkreten Kosten nennen wir Ihnen je nach Ihrem Fahrzeugmodell.

Möglichkeiten der DPF-Reinigung

Es gibt mechanische, chemische und/oder thermische Verfahren der Filterreinigung. Im Überblick:

  • längeres Erhitzen
  • Druckluft
  • Trockenschnee
  • Ultraschall
  • Chemie

Alle diese Verfahren haben ihre Vorzüge und Nachteile. Wir haben uns für die chemische DPF-Reinigung und Spülung in einer Spezialwaschmaschine entschieden, also eine Kombination von chemischen und mechanischen Reinigungsverfahren. Der chemische Reiniger wird über mehrere Stunden durch den Filter gespült. Das Spülbecken und die Waschmaschine haben wir selbst konstruiert. Unser Reinigungsgrad erreicht nachweislich bis zu 99 %. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!